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Finnland 2014
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Reisebericht

Fahrt in die Nacht 7.9.2016

Viel Verkehr und nichts von der Gegend gesehen.

Aber wir sind schon 470km weit gekommen, also schon knapp über die Hälfte bis zur Fähre nach Schottland. Wie immer leicht verspätet fuhren wir von zu Hause weg. Beim kleinen Abstecher in Österreich haben wir noch mit günstigem Diesel unser Knutschi vollgepackt, bevor wir in den romantischen Sonnenuntergang in Deutschland fuhren.

Weniger romantisch war es auf den dortigen Autobahnen, viel Verkehr aber immerhin ohne Stau, einige Raser die uns wie Blitze überholt haben und Kolonnen von Lastwagen, die wir überholt haben. Irgendwie ist die Fahrt auf den deutschen Autobahnen einfach nie entspannend, sondern ziemlich anstrengend. Man muss extrem gut aufpassen und es ist immer irgendwie ein Gedränge und rücksichtsloses Verhalten. Auch begreife ich immer noch nicht, warum hier auf zweispurigen Autobahnen mit 180km/h gefahren werden darf, wenn andere Verkehrsteilnehmer mit nicht mal der Hälfte herumschleichen.

Aber ich bin dennoch froh, bin ich kein Lastwagenfahrer. Das sind doch arme Kerle, den ganzen Tag im Verkehr und Abends sind dann alle Schlafplätze entlang der Autobahnen besetzt. Ich weiss nicht, ob ich die Nerven dazu hätte.

Wir sind auf der Stellplatz in Stromberg gelandet, nur gerade 1 km von der Autobahn weg und ziemlich ruhig, sieht man mal vom Brummen der Autobahn im Hintergrund ab. Wie der Platz aussieht, habe ich noch nicht beurteilen können, es ist dunkel.

Gute Nacht, bis morgen.

Übernachtung

Stromberg - Stromberg***
Stellplatz

morgens viel Autolärm wegen dem Schulhaus daneben

Koordinaten: 49.946967,7.788034
letzter Besuch: 9.2016

Weiter Richtung Fähre 8.9.2016

der zweite Teil unserer Anfahrt auf die Fähre in Amsterdam steht auf dem Program.

Wir wachen um 7:15 Uhr auf, ein Auto am anderen fährt an unserem Wohnmobil vorbei. Was ist denn da los? Was wir gestern Abend nicht mehr bemerkt haben, der Stellplatz liegt neben einer Schule und jetzt am Morgen bringen alle Eltern ihre Kinder in die Schule! Ist das normal so in Deutschland?? Warum denn das?? Der Schulweg ist doch für die Kinder ein wichtiger Teil zum selbständig werden und dazu zu lernen, oder etwa nicht? Oder werden die Kinder heutzutage einfach schon von klein an verwöhnt um später Weicheier zu werden? Ok, das ist jetzt ein bisschen gemein, aber es hat uns ja auch nicht zu stören, denn es geht uns nichts an. Auf alle Fälle sind wir um 8 Uhr wieder unterwegs Richtung Fährhafen in Ijmulden.

Vor dem Grenzübertritt nach Holland gehen wir noch unseren Dieseltank füllen, ist glaub in Deutschland noch etwas günstiger wie in Holland. Das erste Mal haben wir ja in der kurzen Passage gestern in Österreich gefüllt, dort ist es noch günstiger.

Kurz vor Amsterdam sehe ich plötzlich ein Schild aufleuchten, „Harlem dicht“. Wenn mich nicht alles täuscht, soll das heissen, dass die Autobahn Richtung Harlem geschlossen ist und Stau hat. Wo verdammt ist Harlem? Müssen wir da durch? Zur Sicherheit befehle ich Anita, im Atlas Harlem zu suchen und herauszufinden, ob das auf der Strecke liegt. Das ist jetzt ein neumodisches Problem des Navi, man befasst sich nicht mehr mit der Strecke sondern fährt nur noch den Anweisungen nach.

In dem Moment, als Anita sagt, ja wir müssen dort durch, sehe ich vor mir einen riesen Stau auf allen fünf Spuren. Zum Glück hat es grad eine Autobahnausfahrt und sehr viele Autos fahren da raus. Wir also hinterher und bei der nächsten Ampel nach Gefühl links. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt. Anita ändert die Streckeneinstellungen auf dem Navi auf „ohne Autobahn“ und schon zeigt es uns einen Weg an. Etwa 10 Minuten fahren wir so dem Navi nach, entlang dem Flughafen Shipool von Amsterdam. Irgendwie sind wir nun schon ziemlich aus dem Puff heraus und meine Holde stellt die Route wieder auf „mit Autobahn“ ein. Schon drei Kilometer später sind wir wieder mit 110 km/h Richtung Fährhafen unterwegs, die wegen Unfall geschlossene Autobahn haben wir gekonnt umfahren.

Schon um ein Uhr sind wir einen Kilometer vor dem Fährhafen, einchecken kann man bis vier Uhr. Ich sah zu Hause auf Google Maps, dass es vom Fährhafen nur gerade zwei Kilometer entfernt einen riesigen Strand mit grossem Parkplatz hat. Also fahren wir kurzerhand dorthin und machen noch einen ausgedehnten Strandspaziergang.

Gegen drei machen wir uns dann zum Fährhafen auf, es warten schon viele Autos, also sind wir richtig. Als wir mit unserem Knutschi beim Checkin vorbeikommen und unsere Reservation und Identitätskarte zeigen, im Gegenzug unsere Bordpapiere bekommen fahren wir 10 Minuten später in die Fähre hinein.

Fährüberfahrt ijmuiden - Newcastle 9.9.2016

Die Überfahrt in den Commodore de Lux Kabinen haben wir hinter uns.

Unsere Fährkabine

Wir landen mit unserem Knutschi schlussendlich auf Deck fünf, fast zuvorderst. Das Gas haben wir schon vor dem Checkin abgestellt, allerdings kontrollierte das hier niemand. Auch unser Rucksack mit ein paar Kleidern, Fotoapparat und Duschmittel hatten wir schon gepackt. Da man während der Schiffsfahrt nicht mehr zum Auto kann, sind diese Dinge einfach nötig.

Kabinen auf der Fähre

Auf Deck 9 haben wir unsere Commodore Kabinen de Lux. Wir sind echt gespannt, denn sowas hatten wir noch nie gebucht. Wir machen grosse Augen, schönes Doppelbett, zwei grosse, helle Bullaugen, Sofa, TV und Minibar! So lässt es sich leben! Kaum sind wir eingetreten kommt schon ein freundlicher Stewart und erklärt uns den Ablauf: Minibar dürfen wir gratis benützen, Frühstück bestellen wir auf die Kabine, Tisch im 7 Seas bestellt inkl. Dinnermenu. Wir fühlen uns wie Prinz und Prinzessin, denn sonst reisen wir jeweils mit der Holzklasse.

Danach erkunden wir das Schiff. Es ist sehr grosszügig, mehr Möglichkeiten wie auf der Fähre nach Hull, auch kann man auf eine Terrasse am Bug des Schiffes. Welch ein Ausblick!

Essen

Eine Stunde später sind wir um 18:30 Uhr schon zum Nachtessen angemeldet. Ein riesiges Buffet mit enormer Auswahl, allerdings auch eine Schlange bei der Essensausgabe. Aber es läuft zz (ziemlich zügig) und die Speisenqualität ist überraschend gut. Ein Kompliment an die Küche! Im Nachhinein wäre es von Vorteil gewesen, wenn wir die Reservation erst auf 19:30 Uhr gemacht hätten, denn dann hat es schon fast keine Leute mehr und das Buffet wird immer wieder nachgefüllt.

Das Salatbuffet war jetzt nicht der Hammer, aber die anderen Vorspeisen von Roastbeaf über Thonmousse bis zu Scampi und anderes Meeresgetier war echt gut. Auch die Hauptgang mit sicher sechs verschiedenen Fleischarten, Kartoffeln, italienischen Nudeln und was weiss ich noch alles, hat sicher für jeden Geschmack etwas. Allerdings haben sich viele Erwachsene auch am extra Kinderbuffet eingedeckt, Pommes, Chicken-Nugets, Hamburger, Hähnchenkeule, Spaghetti Bolognese und verschiedenen Gemüse sah lecker aus. Mir gefiel vor allem das Dessertbuffet, auch wenn die Brownies gar nicht nach meinem Geschmack war, der Rest war echt toll.

Vollgefressen schleppten wir uns nochmals eine Runde durchs Schiff, Nachtclub, Casino, Shopingläden liessen wir links liegen und zogen uns in unsere Kabine zurück. Man muss die ja auch geniessen, wenn man schon mal so luxeriös reist.

Geschlafen haben wir sehr gut, und das servierte Frühstück (von einer Stewardess im Negligée) ;-) um 7:30 Uhr war etwas nicht alltägliches und sehr reichhaltig.

Fazit

Alles in Allem hat sich der Aufpreis für Commodore Kabine und Dinneressen absolut gelohnt. Das Reisen ist schon irgendwie Luxus, wenn ich vergleiche mit den normalen, engen und ohne Fenster Standardkabinen! Auch das ganz leichte Schaukeln, wo Anita meistens grosse Mühe hat, hat sie diesmal sehr gut überstanden. Es ist halt schon etwas anderes, wenn man in einer hellen Kabine mit Aussicht auch einfach nur liegen kann und einem nicht die Decke auf den Kopf fällt.


Ach ja, im TV läuft auch ein interessantes Programm, der Ausblick vom Schiffsbug. Man könnte aus der Kabine also die Fahrt verfolgen, ohne dass man den Kopf in den Wind steckt… Uns war aber der Wind dann doch lieber!

Schottland empfängt uns mittelmässig 9.9.2016

Der erste Tag in Schottland war etwas verknorzt

Empfang in Schottland

Angefangen hat es schon auf der Fähre. Aus total nicht logischen Gründen wurde unser Deck als letztes aus dem riesigen Bauch der Fähre in die Freiheit entlassen. Das hiess, etwa eine Stunde später als erwartet gingen wir an Land. Eigentlich nicht schlimm. Danach fanden wir uns im Linksverkehr gut zurecht, durch Newcastle hindurch auf die A68, eine kleine Hauptstrasse Richtung Schottland. Just in dem Moment als wir auf diese Strasse biegen, fährt 200m vor uns ein Schwertransport mit zwei Lastwagen und riesigen Anhänger. Eigentlich nicht schlimm. Die ganze Strasse wird gebraucht, der spärliche Gegenverkehr muss jeweils anhalten. Überholen unmöglich, also mit 35 km/h hinterhertuckern. Die erste Ausweichmöglichkeit nach rund 20km lässt die Fahrer da vorne kalt, die Kolonne hinten ist sicher schon auf 10km angewachsen. Als auch die zweite Ausweichmöglichkeit ausgelassen wird, bin ich mir sicher, dass die einfach unendlich lange so weiterfahren. Und die ganze Kolonne von Engländern in stoischer Ruhe hinten nach. Alternative Routen, Fehlanzeige. Ich koche innerlich lasse mir aber nichts anmerken, wir haben ja Urlaub. Ist ja nicht schlimm. Irgendwann wird es dann auch Anita zu bunt und sie konsultiert die Karte. In ein paar Kilometern gäbe es einen Umweg von etwa 12km, damit wir 6 Kilometer weiter vorne wieder auf diese Strasse kommen. Die Umwegstrassen sind aber alle ziemlich klein eingezeichnet. Zu verlieren haben wir ja nichts, also Blinker raus und als einzige der riesigen Kolonne fahren wir links. Ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen?

Die nächsten 10km sind dann aber das Highlight des Tages. Fast alles geradeaus, zwischendurch ein 90 Grad Kurve, aber berghoch, bergrunter, eine Welle an der anderen, manche 20% steil, und oben über die Kuppe wie auf einer Achterbahn. Die Gegend ist aber fantastisch und egal, wie es auf der Hauptstrasse dann aussieht, dieser Umweg hat sich gelohnt. Als wir die Hauptstrasse erreichen, sehen wir, dass wir gerade 300m vor dem Schwertransporter sind. Die Stimmung ist natürlich gewaltig gut jetzt.

Nun fahren wir die letzten 10km zur Grenze nach Schottland ohne irgendwelchen Verkehr, denn alle anderen sind hinter diesem Transport blockiert. Aber es ist ja klar, gerade als wir auf dem Parkplatz beim Grenzstein zu Schottland ankommen, kommen von der Gegenseite zwei Cars und entladen haufenweise andere Touristen. Ist ja nicht schlimm. Immherin bekommen wir noch ein Foto vom dudelsackspielenden Schotten vor dem Grenzstein, als es beginnt, wie aus Kübeln zu giessen. Ist ja nicht schlimm, damit muss man rechnen. Schottland empfängt uns!

Allzulange Zeit haben wir ja sowieso nicht, wir müssen vor dem Schwertransporter wieder auf der Strasse sein. In Jedburg fotografieren wir die Abby und kaufen in einem kleinen Geschäft unsere Vorräte ein. Danach auf der Strasse geht es im Regen eher schleppend vorwärts, wir sind jetzt im Verkehr der Kolonne drin, denn der Transport hat anscheinend eine andere Route genommen. Macht ja nichts, in Edinburgh haben wir für ein paar Kilometer eine Autobahn. In die Einfahrt rein und nach 100m ist Schluss, 15 km Stau! Wir haben anscheinend nicht berechnet, dass auch in Schottland am Freitagabend hochbetrieb auf den Strassen ist. Eigentlich nicht schlimm.

Wir kämpfen uns weiter bis nach Falkirk zum Wheel, einer einzigartigen Schleuse. Es ist nicht mehr viel los hier, schliesslich ist es inzwischen schon nach 16 Uhr und es schüttet noch immer wie aus kübeln. Auf dem oberen Parkplatz mit Sicht auf die Schleuse darf man nach Anmeldung und Bezahlung von 15 Pfund im Visitorcenter übernachten. Das Angebot nehmen wir an, machen ein paar Fotos und einen Spaziergang im Regen und geniessen nun unser Knutschi und verarbeiten unseren ersten schottischen Tag.

Übernachtung

Falkirk - Falkirk Wheel***
Parkplatz

P4 beim Falkirk Wheel, Anmelden beim Visitorcenter, keine Entsorgung

Koordinaten: 55.999339,-3.839596
letzter Besuch: 9.2016

Highlands nur noch mit schwarzem Klebeband 10.9.2016

Wir landen in den Highlands und der Rückspiegel an einer Mauer.

Glen Etive

Ich bin früh erwacht und habe die Zeit dann genutzt, um eine Fotosafari rund um unseren Stellplatz beim Falkirk Wheel zu machen. Noch vor Sonnenaufgang hatte ich meine guten Schnappschüsse im Kasten und übertrug sie auf meinen Compi. Von meinem Gewusel ist Anita natürlich auch wach und so sind wir dann für uns relativ früh um halb neun losgefahren. Ab Richtung Highlands.

Einen Fotozwischenhalt legten wir beim Kilchum Castle ein. Ich bin froh, als wir da eine Pause einlegen können. Ich habe das Gefühl, die Schotten fahren wie die Räuber, zwar sehr rücksichtsvoll aber auch sehr schnell. Und auf den engen Strassen stresst das irgendwie, der linke Rückspiegel an den Mauern entlang, der rechte immer haarscharf an den entgegenkommenden Camions und Busse vorbei. Den Linksverkehr haben wir im Gegensatz dazu schnell im Griff.

Beim Kilchum Castle machen wir einen kurzen Spaziergang und natürlich auch viele Fotos (es gibt einen kleinen Parkplatz genau rechtwinklig von der Strasse zum Castle. Er ist nur klein, aber man könnte dort auch frei stehen und übernachten). Als es wieder zu regnen beginnt sind wir bei unserem Knutschi und machen uns auf den Weg nach Glencoe, d.h. unser Ziel ist das Glen Etive, ein kleines schmales Seitental.

Die Fahrt führt uns durch wunderschöne Gegenden, genauso, wie man sich Schottland vorstellt. Nur ich kann die Gegend nicht wirklich geniessen, volle Konzentration beim Autofahren. Über eine Brücke, die immer etwa 40cm schmaler sind wie die anderen Teile der Hauptstrassen, kommt es dann so, wie es schon lange kommen musste. Ein Camion rast mit 100km/h entgegen, ich mit 80 in die andere Richtung, Kreuzpunkt genau auf der Brücke. Rein von Auge passen da aber nicht beide gleichzeitig durch. Ich bremse so gut wie möglich, nütze jeden Millimeter am Strassenrand aus, rase aber sicher noch mit 50 auf die Brücke los, der entgegenkommende schottische Camion tippt nicht mal die Bremse an und voll durch. Na ja, ich war ein paar Millimeter zu knapp am Strassenrand und die Mauer der Brücke hat irgendwie auch nicht nachgegeben, Resultat: unser Rückspiegel hängt nur noch so runter. Na ja, wie alle Autos in Grossbritannien, nächste Gelegenheit anhalten, Klebeband nach vorne, Rückspiegel umwickeln und ankleben, und weiter. Mist, warum habe ich kein schwarzes Klebeband? Das beige rund um den schwarzen Spiegel sieht schon grad etwas anfängerhaft aus!

Ich bin froh, als wir ins Glen Etive abbiegen, da ist die Strasse zwar viel, viel schmaler, aber da man nicht kreuzen kann sondern in den vielen Ausweichbuchten jeweils wartet, ist der Stress vorbei.

Wir fahren bis ganz nach hinten zum See (allerdings überlegen wir, ob wir da jemals unser Knutschi überhaupt wenden können), parkieren dort auf dem letzten Parkplatz und geniessen die Gegend. Jetzt um 16 Uhr sind schon alle Schotten wieder weg und neben uns nur noch ein Wohnmobil und ein Campingbus stehen hier. Einfach fantastisch! Direkt am Loch Etive!

Übernachtung

Gualachulain - Loch Etive****
frei

kleiner Parkplatz, tagsüber Wandertouristen, direkt am See aber sehr schmale Anfahrt

Koordinaten: 56.562048,-5.074643
letzter Besuch: 9.2016

Glencoe und Fort William 11.9.2016

Durch die Highlands und endlich schottische Ausrüstung

A82 durch Glencoe

Ich staune an den Schotten schon ein bisschen. Diese Nacht hat es etwa fünf Mal geregnet, dazwischen starker Wind und dann wieder trockene Abschnitte. Aber unsere schottisches Nachbarn haben pickelhart in so einem ganz kleinen Zelt direkt am See übernachtet und ein andere kam heute Morgen mit seinem Auto das ganze Tal Glen Etive hierher, packte seinen Campingstuhl aus, wärmte auf seinem Gaskocher einen Kaffee, schaute eine Stunde in den See hinaus, packte wieder zusammen und fuhr das ganze Tal zurück. Das sind die Schotten, aber überaus höflich und gesprächig. Wenn wir nur besser englisch könnten…

Da das Wetter momentan normal schottisch ist, packen wir wenig später auch zusammen und fahren das Glen Etive zurück auf die Hauptstrasse. Aber alle paar 100m müssen wir wieder halten, weil die Gegend einfach so herrlich einsam ist, machen Fotos und fahren wieder weiter. Es ist richtig schade, als wir wieder auf die Hauptstrasse kommen und die Raserei von vorne beginnt. Als wir in der Ortschaft Glencoe sind, haben wir mit gestern zusammen das gleichnamige wohl berühmteste Tal Schottlands durchquert. Die Landschaft ist echt fantastisch, auch wenn die Sonne nicht scheint, aber die schmale Hauptstrasse mit dem Gegenverkehr von Lastwagen, Bussen und anderen Womos ist echt eine Nervenprobe, nichts mit entspanntem dahinrollen wie in einem PW. Bei jedem entgegenkommenden grösseren Fahrzeug halten wir die Luft an, ob es nun auch reicht. Die Spurbreite auf den kleinen Brücken ist ungefähr 2.75m (wie ein Fiat Ducato von Spiegel zu Spiegel) und wenn ein Womo oder etwas noch grösseres daherkommt, muss ganz genau gezielt werden. Und man bedenkt, man dürfte wohl 100km / h fahren, was die meisten auch machen, aber 80 ist schon am Limit… Ich bin normalerweise ja überhaupt kein Schisser, aber da bin ich echt froh, als wir durch sind.

Wir fahren noch bis Fort William, parkieren auf dem grossen Parkplatz eingangs Dorf und machen uns zu Fuss in die Fussgängerzone. Gut zu wissen, dass heute Sonntag ist, und ich keine grosse Angst haben muss, dass meine Holde Kunigunde jeden Laden stürmen kann, wegen geschlossen. Aber weit gefehlt, alles hat offen! So dauert der Spaziergang eben doch länger und wir sind mehr drinnen wie draussen. Aber zwei Stunden später, mit je neuen Gummistiefeln, garantiert wasserdichten Plastikregenmäntel und meine Holde hat auch neue Wanderhosen sind wir nun für das schottische Wetter endlich ausgerüstet.

Wir fahren noch ein paar wenige Kilometer weiter zum Campingplatz Ben Nevis, wo wir nun das erste Mal wieder am Landstrom hängen. So kann sich meine Holde auch wieder mal schön frisieren und die Haare föhnen.

Morgen wollen wir übrigens den höchsten Berg von Schottland, ach was, von ganz Grossbritannien, erwandern. Der Glen Nevis, etwas über 1300m hoch. Hoffentlich macht das Wetter mit.

Übernachtung

Fort William - Glen Nevis Caravan Park****
Camping

schöner, grosser Campingplatz

Koordinaten: 56.805366,-5.073578
letzter Besuch: 9.2016

Schottischer Regentag 12.9.2016

Es regnet und windet, trotzdem vergeht der Tag wie im Flug

der Wanderweg Richtung Ben Navis

Beim Erwachen heute Morgen höre ich das Geprassel auf unserem Womodach. Ein schlechtes Zeichen, der Wetterbericht hatte wohl recht, es regnet in Strömen. Die Wanderung auf den höchsten Punkt von Grossbritannien fällt damit ins Wasser. Na ja, man musste irgendwie damit rechnen. Leider!

Zuerst frühstücken wir einmal ausführlich, duschen ausgiebig bis unser Wassertank fast leer ist und danach überlegen wir im Womo, was wir machen könnten. Der Entschluss ist schnell gefasst, wir müssen doch unsere Gummi(wander)stiefel ausprobieren und auch die neue Regenjacke. Ohne diese Plastikschütze könnte man heute gar nicht raus.

Wir marschieren zum Glen Navis Besucherzentrum, und von dort den offiziellen Weg auf den Berg. Wenigstens ein Stückchen bergfeeling holen und ins Tal hinab sehen. Nach zwei Stunden sind wir wieder ganz trocken, na ja, innen ein bisschen verschwitzt, beim Womo und überlegen uns, wie es weitergehen sollte. Auch morgen wird das Wetter nicht viel besser sein. Wir werden heute Abend nochmals hier auf dem Campingplatz übernachten, abends vielleicht noch ins nahegelegene Restaurant gehen und Haggis essen. Allerdings bin ich mir noch nicht wirklich sicher, ob ich das dann auch bestelle. Die schottische Spezialität ist nichts anderes als mit Innereien und Zwiebeln gefüllter Schafsmagen.

Momentan plane ich den morgigen Tag. Wir werden nach Glenfinnan gehen und dort will ich die Dampflock fotografieren, wie sie über das Viadukt fährt, das in den Harry Potter Filmen immer zu sehen ist. Zum Glück gibt es im Internet eine Website, die den genauen Fahrplan des Jakobitter-Express anzeigt. Der Zug wird irgendwann zwischen 10:30 und 11 Uhr dort drüber fahren und am Nachmittag in die andere Richtung wieder zurück. Bei Google Earth habe ich schon mal mögliche Positionen für den Kamerastandpunkt gesucht. Ich hoffe nur, wir haben irgendwie wenigstens ein ganz klein wenig gutes Licht für die Fotos, und nicht nur Dauerregen. Heute habe ich die gemachten Fotos etwas bearbeiten müssen, damit sie dennoch etwas anschaulich wirken, denn der Regen liess nicht grad fotografische Meisterwerke zu.

Nachtrag: wir kommen jetzt grad vom Nachtessen, an die Haggis haben wir uns noch nicht getraut, da müssen wir uns langsam herantasten. Steaks waren doch zu verlockend...

Externe Links

Übernachtung

Fort William - Glen Nevis Caravan Park****
Camping

schöner, grosser Campingplatz

Koordinaten: 56.805366,-5.073578
letzter Besuch: 9.2016

Schottland verzaubert uns 13.9.2016

Mit den ersten Sonnenstrahlen hat uns dieses Land gefangen genommen.

Mit Grauverlaufsfilter, um das Licht des Himmels zu reduzieren

Um punkt Acht fahren wir in Fort William los, denn wir wollen in Glenfinnan bereit sein, wenn die Dampflock keuchend über das Harry Potter Viadukt stampft. Und da wir noch nicht wissen, wo es einen guten Fotopunkt gibt, bin ich lieber zu früh als zu spät dran. 200m nach dem Visitorcenter gibt es rechts einen kleinen Parkplatz, perfekt für unser Vorhaben.

Bei leichten Regen mit neuen Gummistiefeln und Fotoapparat stapfen wir Richtung Viadukt. Eine halbe Stunde später haben wir unseren Fotopunkt gefunden und sind beim Wohnmobil zurück, um Stativ, Regenschirm und die restlichen Fotoutensilien zu holen. Um halb zehn wären wir dann bereit, so dass der Zug kommen kann. Blöd nur, dass der Fahrplan sagt, dass die Eisenbahn erst um 10:15 Uhr in Fort William losfährt. Nach meinen Berechnungen sollte er also etwa gegen 10:45 Uhr über das Viadukt rollen.

Es kommen immer mehr Leute, Touristen aus Asien und Europa, Eisenbahnliebhaber aus England und alle kommen mit Fotoapparat oder Smartphones und warten. Inzwischen hat es zu regnen aufgehört und um 11:10 Uhr dringen die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken. Fünf Minuten später braust dann der Zug an um nach zwei Minuten wieder zu verschwinden. Aber echt, diese zwei Minuten haben sich gelohnt, der Zug sieht wirklich so aus wie der Hogwart-Express aus Harry Potter und dann dieses Viadukt, wie es eben im Film vorkommt. Aus Nervosität ruiniere ich fast meine vorher sorgfältig getesteten Fotoeinstellungen, aber ich knipse wie wild drauflos. Einige Fotos sind sogar ganz gut geworden…

Nachdem der Spuk vorüber ist, gehen wir noch auf der anderen Strassenseite das schottische Denkmal am See anschauen (oder ist es das Meer?), aber irgendwie reisst es uns nicht mehr vom Hocker, das vorher ist einfach noch in unseren Knochen drin.

Wenig später fahren wir weiter Richtung Mallaig. Das Wetter wird immer schöner, der Himmel blauer, das Licht besser und dadurch auch die Landschaft sehr, sehr eindrücklich. An vielen Orten halten wir an einer der unzähligen Parkbuchten und machen Fotos. Um halb zwei kommen wir dann in Mallaig an der Fährstelle an und müssen leider erfahren, dass alle Fähren voll sind und wir erst auf die 18:10 Uhr Fähre kommen. Ist aber nicht schlimm, wir haben ja ein Womo. Nur am Hafen kann man nicht parkieren, wir müssen etwas zurück ans Ende des Dorfes vis-à-vis des Hafens und dort hat es wunderbare Womoparkplätze direkt am Meer.

Wir erledigen unsere Einkäufe, schlendern durch das Dorf mit den vielen Touristen (der Dampflockzug ist am Bahnhof hier und die Fahrgäste haben zwei Stunden Aufenthalt, bevor er zurückkehrt).

Schnell ist es anfangs Abend und wir auf der Fähre Richtung Sky. Das Licht ist traumhaft, als wir auf Sky ankommen, wir könnten schreien vor Schönheit. Anita macht während dem Fahren Foto über Foto und als ich ca. nach 15 km einen Wegweiser zu einem Parkplatz sehe, biegen wir kurzentschlossen ab. Eine Meile fahren wir über eine Schotterpiste, bis wir an einem wirklich einsamen Parkplatz inmitten der Natur ankommen. Wow, hatten wir Glück, das ist der perfekte Übernachtungsplatz!

Ein kurzer Spaziergang mit Fotoapparat im Sonnenuntergang und dann beginne ich draussen zu grillen, während Anita drinnen ein feines Risotto kocht.

Es war ein wunderbarer, perfekter Tag und wenn wir jetzt morgen nochmals solch ein Wetter haben, sind wir richtige Glückskinder!

Übernachtung

Drumfearn - Kinloch Forest****
frei

herrlich ruhig, ein bisschen schräg, liegt nicht im Wald, keine Meersicht

Koordinaten: 57.178069,-5.800211
letzter Besuch: 9.2016

Old Man of Storr und Quiraing 14.9.2016

Für Frühausfsteher ist Schottland nichts, darum für uns bestens geeignet.

Quiraing

Morgens beim Erwachen regnet es wieder, wieder ein Grund, länger liegen zu bleiben. Etwas später schaue ich noch in den Wetterprognosen nach: am Nachmittag sollte es trocken bleiben. Hoffentlich stimmt das auch. Um halb zwölf fahren wir weiter Richtung Norden. Als wir in der Ortschaft Portree vorbeikommen, regnet es noch immer Bindfäden. Ein Grund also, anzuhalten, Ortschaft anschauen und ein paar Einkäufe zu machen. Weiterfahren im Regen macht irgendwie keinen Spass, die sicherlich wunderschöne Gegend sieht man kaum, Fotos werden sowiso nichts.

Nach einer kleinen Siesta, denken wir auf einmal, dass es doch besser ist, weiter zu fahren, die Aussicht auf einem Parkplatz ausserhalb des Dorfes ist allemal schöner als hinter der Baustelle, wo wir jetzt stehen. Also weiter.

Schon einige Kilometer später sehen wir den Parkplatz vom gossen Bruder der Hinkelsteine von Obelix, ein riesiger Felsen, der wie ein Hinkelstein aussieht und über 50m hoch ist und Old Man of Storr heisst. Wir parken am Strassenrand wie alle anderen auch und machen es uns im Knutschi bequem. Solange der Regen auf das Dach prasselt, haben wir nicht unbedingt Lust, die Wanderung zum Old Man of Stor zu unternehmen.

Irgendwann weit nach 14 Uhr wird das Geprassel auf dem Dach etwas weniger, die Sicht etwas besser. Wir haben nun schon lange dem Nichtstun gefrönt und beschliessen, doch noch die Wanderung zu unternehmen, dick eingepackt mit Pelerine und Wanderschuhen.

Der Weg führt steil nach oben immer den Hinkelstein im Blickfeld. Wir schwitze und merken fast nicht, dass es inzwischen nicht mehr regnet. Nun ist es natürlich angenehmer, ohne Regenschutz den Berg hoch zu wandern. Oben am Felsen beschliessen wir, noch weiter nach Norden und hinauf zu gehen, denn die Fotos vor dem Felsen sind uns noch nicht spektakulär genug.

Ganz oben auf einem schönen Plateau sind wir ganz alleine, super Blick auf das Meer und die Berge dahinter, auf der Seite der Old Man of Storr. Es ist fantastisch hier oben und als dann noch für ca. drei Minuten die Sonne hervorkommt, ist das Glück perfekt.

Auf dem Rückweg marschieren wir nun hinter dem Felsenzahn durch und sind um 16 Uhr wieder bei unserem Knutschi. Ich bin zufrieden, denn einige Fotos sind sicher gut geworden und dann kann ich trotz Regen hier doch noch einige zeigen.

Wir beschliessen, weiter bis nach Staffin zu fahren und von dort die kleine Strasse nach Quiraing zu nehmen. Oben auf dem Pässchen hat es einen Parkplatz, wo man sicher übernachten kann, habe ich auf Google Maps gesehen.

Die Strasse dort hinauf ist sensationell, schön schmal aber dank den vielen Ausweichbuchten kein Problem. Die Gegend ist extrem schön und unser Herz springt vor Freude. Oben angekommen ist schnell parkiert, Fotoausrüstung geschnappt und umhergezogen. Ein Foto nach dem anderen ist im Kasten, eins besser wie das andere und wir können uns nicht satt sehen.

Und dann plötzlich, wie aus dem nichts, überall Midges, die kleinen Mücken die beissen. Ich habe das Gefühl, sie kriechen in meine Ohren, überall in den Haaren und nur mit den Armen fuchteln bringt absolut nichts. Da die Sonne auch weg ist und heute bestimmt nicht mehr kommt, zurück ins Womo und uns verbarrikadieren.

Fotos anschauen, auswählen und Blog schreiben, die täglichen Arbeiten. Abendessen lassen wir heute aus, wir haben uns den ganzen Tag mit Kleinigkeiten vollgestopft.

Wir hätten den perfekten Standort für einen fantastischen Sonnenaufgang, aber hoffentlich sehen wir die Sonne morgen überhaupt.

Ach ja, das Fazit für heute: Insel Sky ist unbedingt ein Muss und extrem schön!

Externe Links

Übernachtung

Staffin - Quiraing****
frei

oben an einem Pässchen, super Aussicht

Koordinaten: 57.628406,-6.289645
letzter Besuch: 10.2016

Schlechtwetterprogramm 15.9.2016

Regentag in Schottland auf der Isle of Sky

unser momentaner Standort Neist Point

Es war nix mit dem Sonnenaufgang. Alles hätte gestimmt, super Gegend und gut gelaunt, obwohl ich extra um 6 Uhr aufgestanden bin. Aber es hätte nicht sein sollen, dicke Wolken verhüllen den gesamten Himmel, aber immerhin regnet es nicht. Trotzdem mache ich ein paar Fotos und warte auf irgendein Wunder, dass doch plötzlich die Sonne kommt.

Es sollte nicht sein, der Himmel in einer einheitlichen grauen Suppe und diffuses Licht. Ich kehre zum Wohnmobil zurück, wo wir frühstücken und alles ein bisschen aufräumen. Nach dem Duschen fahren wir los mit dem Ziel Neist Point, ein Leuchtturm auf dem äussersten Zipfel von Sky.

Die kleine Strasse quer durchs Land zwischen Staffin und Uig ist der absolute Traum. Nur die einsame, schöne Gegend, viele Schafe und sonst einfach nichts. Dieser Abschnitt ist schon Wahnsinn bei schlechten Wetter, wie muss der denn sein, wenn die Sonne scheint? Sogar zwei schöne Übernachtungsplätze lokalisieren wir, der eine kurz bevor es nach Uig hinuntergeht ganz eben und mit Blick über das Meer. Diesen Punkt müssen wir uns merken und haben ihn darum in unsere kleine Stellplatzdatenbank eingetragen.

Das Wetter wird immer schlechter, darum steuern wir kurzerhand Dunvegan Castle an. Wieder mal ein Schloss besichtigen, aber etwas Besseres fällt uns gerade nicht ein. Na ja, als Schlechtwetter Programm ganz ok, aber bei Sonne würde ich da nicht allzuweit fahren dafür. Gut, wir sind eben nicht so die Kirchen, Museen und Schlösser-Typen. Auch durch den anscheinend einmaligen Garten wandern wir bis wir wieder an unserem Knutschi sind.

Das Wetter wird noch schlechter und kurz vor Neist Point sehen wir gar nichts mehr. Dort auf dem Parkplatz sind wir nicht mal ausgestiegen, denn die Sicht beträgt keine 30m.

Anita kocht uns jetzt mal was Leckeres und ich habe es mir gemütlich gemacht. Warten auf bessere Zeiten.

Irgendwann steigen wir dann doch aus unserem Womo in den Nebel und den Nieselregen. Wir laufen auf dem Touristenpfad Richtung Leuchtturm Neist Point. Als wir 200m vom Leuchtturm entfernt sind, hört der Regen auf und es wird etwas heller, also schnell Fotoapparat bereit machen und abdrücken. Leider ist dieser Spuk schon ein paar Minuten später wieder vorbei und es tropft wieder. Nach einem Rundgang durch die Fastruine rund um den Leuchtturm stapfen wir in unseren Gummistiefeln wieder zum Wohnmobil. Wir packen zusammen und fahren 10km zurück nach Dunvegan und fahren dort auf den kleinen Campingplatz am Meer. Das Schild an der Einfahrt "full - only tent" beunruhigt uns ein bisschen. Aber das wichtigste wäre eigentlich nur, dass wir unsere Toilette leeren könnten, dann macht es uns auch nichts aus, weiter zu fahren und frei zu übernachten. Hier findet man wirklich immer einen Platz.

Allerdings haben sie noch genau einen Platz frei aber ohne Strom. Das macht uns nichts aus und wir bleiben für diese Nacht hier.

Und während ich diese Zeile schreibe, wird es vor dem Womofenster plötzlich noch hell. Es regnet zwar noch, aber es scheint, als ob sich die Sonne kurz vor dem Untergehen doch noch zeigen könnte...

Übernachtung

Dunvegan - Kinloch Campsite****
Stellplatz

direkt am See

Koordinaten: 57.431800,-6.579141
letzter Besuch: 9.2016

Reisestrecken

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