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Marokko 2017
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Reisebericht

Velotour und wieder zu Hause 22.8.2014

Vormittags drehten wir noch eine Trainingsrunde bei endlich mal schönem Wetter auf unseren Rennrädern.

Danach mussten wir uns sputen, nach Sursee zu kommen, um Marco aufzuladen. Mann, hatte das Verkehr! Aber obwohl wir nur drei Tage unterwegs waren, waren wir richtig ERholt und es tat gut, wiedermal mit dem Knutschi unterwegs zu sein.

Batterien tatsächlich defekt! 27.8.2014

Heute waren wir beim Mechaniker und der hat unsere Aufbaubatterien auf Herz und Nieren getestet.

Und, es sind beide Aufbaubatterien von je 95 Ampere defekt. Das hätte ich nun nicht erwartet. Aber eigentlich klar, wir haben aufgrund dieser Test bei normalem Verbrauch, TV, Licht, Internet etc. 6 Ampere / pro Stunde Verbrauch. Bei einer Entladung bis 50% haben wir 95 Ampere zur Verfügung, sollte Summa Sumarum also für Rund 15 Std. reichen. Momentan reicht es für zwei Stunden.

Die neuen sind auf Garantie bestellt und kommen hoffentlich in den nächsten zwei Wochen.

Besuch von Weltenbummlern 8.9.2014

Gloria und Willi sind uns heute besuchen kommen. Sie leben seit rund drei Monaten im Wohnmobil und haben vorher neun Jahre mit einem Segelschiff die Meere bereist.

Von denen zwei können wir noch viel lernen. Aber heute habe ich ihnen etwas beigebracht: ich habe ihnen den Router und die externe WLan-Antenne erklärt und eingerichtet. Danach habe ich sie auf den Parkplatz hinter der Luzisteig zum Übernachten geschickt.

PS: übermorgen kann ich übrigens unsere zwei Baterien einbauen lassen.

Neue Batterien 10.9.2014

Die zwei neuen Batterien wurden eingebaut und wir haben nun wieder genug Strom. Und wir freuen uns, bald gehts wieder los, Ziel: Italien

Wir müssen unserem Händler Womoverkauf.ch und Werkstatt Staub in Salmsach ein grosses Kompliment machen. Die Batterien wurde ohne gross Aufhebens auf Garantie ausgetauscht. Vielen Dank.

 

Und nächste Woche sind wir aller voraussicht das erste Mal im Süden unterwegs. Juhuii

Los Richtung Italien 12.9.2014

Um acht Uhr ist unser Knutschi bereit, das Büro abgeschlossen und wir fahren los Richtung Süden.

Wir kommen gut über den San Bernardino und runter ins Tessin. Noch kurz vor Bellinzona halten wir auf der Raststätte und beschliessen dort zu schlafen. Erstens ist es schon spät, zweitens sind wir in der Schweiz und drittens hat uns Willi die neue Methode gezeigt, mit den Sicherheitsgurten die vorderen Türen einbruchsicher zu verschliessen. Es wird also nicht passieren.

Einbruchschutz: Die Sicherheitsgurten des Fiat Ducato reichen gerade, um in der Seitentüre durch die Armlehne zu schlaufen und dann einzustecken. Man kann so die Türen von aussen nicht mehr öffnen, auch wenn man das Schloss geknackt hat. Eine gute und vor allem günstige Lösung. Wir sind begeistert.

Übernachtung

Bellinzona - Raststätte**
Parkplatz

na ja, so wohl fühlten wir uns da nicht, aber wir sind ja in der Schweiz

Koordinaten: 46.232692,9.103671
letzter Besuch: 9.2014

Sonne und italienische Villa ! 13.9.2014

Bei sonnigen Wetter fahren wir ins Piemont zu einem alten alten Freund.

Es ist echt herrlich, wiedermal in Italien zu sein und diese italienische Luft einzuatmen. Es läuft auf der Autostrada problemlos Richtung Piemont. Auch in Cortemiglia kommen wir schon am Mittag an und telefonieren Josi, der seit 18 Jahren hier wohnt, ob er uns holen kann und uns zu sich nach Hause führt. Alles geht ohne Probleme und wir sind gespannt auf sein zu Hause. Von Mietwohnung bis eigenes Haus ist alles möglich. Was wir dann aber zu sehen bekommen, haut uns aus den Socken! Eine perfekte, italienisch eingerichtete piemontesische Bergvilla, ich kann es nicht anders benennen, an perfekter Lage. Ein wirklicher Traum und alles selber gemacht oder selber geplant!

Wenn ich bei Euromillionen alle Zahlen richtig habe, werde ich ihm dieses Schmuckstück sofort abkaufen. Ok, der Abstellplatz für Wohnmobile würde ich etwas grösser machen ;-)

Wir geniessen sein Zuhause und werden Abends noch richtig schick italienisch Essen ausgeführt zu piemontesischen Spezialitäten. Den ganzen Aufenthalt genissen wir paradisisch, natürlich auch den strahlend blauen Himmel. Josi, wir kommen wieder einmal!

Portovenere 14.9.2014

Mittgas verabschieden wir uns bei Josi im Piemont und fahren Richtung Süden weiter. Wir haben noch kein Ziel definiert und schauen, wie weit wir kommen.

Kirche San Pietro

Das Wetter ist herrlich warm und die Autobahn durch Genua ist nun dreispurig. Vor 20 Jahren war sie dies noch nicht...

Irgendwann später beschliessen wir, nach Portovenere zu pilgern und dort auf dem Stellplatz zu übernachten. Ganz urspünglich wollten wir auf dieser Reise die Cinque Terre besuchen, aber vor zwei Wochen habe ich mir mein Knie kaputt gemacht, irgendwas ist gebrochen, und ich darf es nun fünf Wochen nicht belasten. Also ist aus den Cinque Terre nichts geworden, da wir die fünf Dörfer ja bewandern wollten. Portovenere wäre ein Startpunkt, um diese Dörfer auch mit dem Schiff zu besuchen.

Die Strasse von La Spezia bis Portovenere ist ziemlich schmal mit viel Verkehr, ich komme recht ins Schwitzen, klappt aber alles problemlos und wir kommen gut an. Nur mit dem Parkautomat haben wir etwas Mühe und haben ihn nicht sofort im Griff.

Wir Grillen schön an der Sonne und etwas später nach Einbruch der Dunkelheit laufen wir dennoch die 2 km ins Städtchen. Es ist wunderschön und nach einem Glace pilgern wir wieder zu unserem Wohnmobil. Eventuell fahren wir morgen mit dem Schiff zu den Cinque Terre, es ist aber ebensogut möglich, dass wir in die Toscana weiter pilgern, an irgend einen breiten Sandstrand.

Übernachtung

Portovenere - Portovenere***
Stellplatz

Wir stehen oben auf dem PArkplatz und nicht unten bei den Wohnmobilen. Oben hat es mehr Sonne...

Koordinaten: 44.059371,9.847610
letzter Besuch: 9.2014

Den Sommer nachholen 15.9.2014

Wir baden im Meer und geniessen den Sandstrand, fast wie im Sommer, den wir so nicht hatten.

Unser heutiger Platz

Morgens sind wir nochmals kurz mit dem Velo nach Portovenere, einen feinen Capuccino trinken, danach fahren wir weiter Richtung Süden. In Ceccina ist das Wetter nicht ganz top, also noch weiter in den Süden. Um 15 Uhr treffen wir in Albinia, nördlich von Civitavecchia, ein und finden einen super Stellplatz unter Pinienbäumen direkt am Sandstrand. Wir stehen mit unserem Womo keine 100m vom Wasser weg und geniessen die Sonne.

Selbstverständlich machen wir einen Schwumm im Meer, der erste 2014 von uns.

Der Stellplatz kostet pro Stunde 1 Euro inkl, Strom und allem. Was will man da mehr?

Heute Abend werde ich dann unsere Pouletschenkel auf dem Gasgrill zubereiten und gleichzeitig noch eine Portion Rösti. Italienisch essen werden wir dann morgen wieder...

Übernachtung

Albinia - Ai Delfini****
Stellplatz

Super Platz unter Bäumen fast direkt am Sandstrand, aber auch grosse Flächen direkt an der Sonne

Koordinaten: 42.508556,11.193437
letzter Besuch: 6.2017

Doch noch einen Sonnenbrand 16.9.2014

Man kann es kaum glauben: wir holen uns diesen "Sommer" doch noch einen Sonnenbrand!

Sonnenuntergang gestern

Morgens fahren wir mit dem Velo in das Dorf Albinia und kaufen ein. Ich muss neue kurze Hosen kaufen, die alten haben Risse bekommen, nicht modische, sondern einfach weil der Stoff zu dünn wurde. Auch Lebensmittel kaufen wir ein und fahren zurück.

Das Frühstück nehmen wir unter Pinien mit Sicht aufs Meer direkt neben unserem Knutschi ein. Danach liegen wir an den Strand, schwimmen, geniessen das Leben und werden zuerst ganz unbemerkt rot (inzwischen brennt es ein wenig).

Wir bleiben heute hier, einfach weil es so schön ist.

Übernachtung

Albinia - Ai Delfini****
Stellplatz

Super Platz unter Bäumen fast direkt am Sandstrand, aber auch grosse Flächen direkt an der Sonne

Koordinaten: 42.508556,11.193437
letzter Besuch: 6.2017

Fein essen im Pompeij 17.9.2014

Wir sind endgültig im Süden hinter dem Vesuv in Pompeij gelandet.

Pompeij mit Vesuv

Die 400km von der Toscana bis Neapel vergehen wie im Flug. Nur bei den Mautstationen habe ich etwas Mühe, die Zahlstellen für die normalen Autos sind etwas weit unten und die für Lastwagen zu weit oben. Jedesmal hole ich mir in der Schulter fast eine Zerrung, damit ich das Ticket erreiche oder das Münz einwerfen kann...

Von unserem offiziellen Stellplatz sind es zu den Ausgrabungsstätten nur gerade zwei Kilometer. Es ist schon eindrücklich, wie die Leute vor 2000 Jahren gelebt haben, aber am meisten imponieren uns die damaligen Fussgängerstreifen (siehe Foto).

Am Abend werden wir von der Frau des Stellplatzbetreibers in ein in der Nähe gelegenes Agritourismus gefahren, wo wir typisches napolitanisches Essen geniessen.

Wieder ein perfekter Tag bei Sonne, 28 Grad, und der Vesuv bleibt momentan auch schön ruhig.

Übernachtung

Pompeij - Famiglia Amentrano***
Stellplatz

zentral gelegen und sicher in einem Innehof. Man merkt nicht, dass man fast mittendrin steht.

Koordinaten: 40.7548,14.4969
letzter Besuch: 9.2014

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