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Norwegen 2018
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Verhalten als Hundebsitzer

Wir sind auf den Hund gekommen, das heisst genau zu Lola

Aufmerksame Bloglesern sind sich sicher bewusst, dass es in allen Blogbeiträgen noch nie, noch gar nie um Hunde ging. Das hat den Grund, dass ich selber der Katzentyp bin und im generellen kein Hundefreund und eher Angst vor diesen Tieren habe. Und da fand ich es fairer, wenn ich nicht über Hunde schreibe, denn so ein Artikel wäre bei mir nie objektiv geworden und die Hunde (oder deren Besitzer) hätten keine Chance, gut wegzukommen. Aber jetzt, ab Heute darf ich über Hunde schreiben. 

Wir haben nämlich Lola bei uns zu Gast. Ein 1 ½ jährige Hündin (ich weiss nicht mal die Marke des Hundes), total schnuselig und lieb. Und jetzt gehen wir morgens, mittags und abends auf Spaziergänge. Wir haben selten so viel Kilometer zu Fuss zurückgelegt wie in den letzten Tagen. Und ich muss ehrlich sagen, es macht mir Spass mit Lola laufen zu gehen.

Vorgängig haben wir extra ein paar Folgen im TV von «Hundeflüsterer» geschaut, damit wir schon mal ein vertieftes Wissen haben. Dazu bekamen wir eine stündige Einweisung des Hundebesitzers und das wars. Man kann also nicht behaupten, wir wären Hundekönner. Aber ganz ehrlich, in den letzten vier Tagen haben wir schon begonnen, den Hund zu dressieren. Beim Laufen war dann der Ehrgeiz schnell geweckt, dass Lola sofort kommt, wenn wir sie rufen, dass sie schön bei Fuss läuft und zwischendurch auch sitzt macht. Klar, das konnte Lola wahrscheinlich schon vorher, aber nur auf englisch und wir haben ihr jetzt auch noch Schweizerdeutsch beigebracht. Schon mal nicht schlecht, oder? Aber das bringt mich dann zu der Bemerkung, warum denn nicht alle Hunde ihrem Besitzer gehorchen? Wollen das die Besitzer nicht, haben sie zu wenig Interesse oder zu wenig Wissen? Mein Ehrgeiz ist auf alle Fälle sofort geweckt, um den bravsten Hund von allen zu haben. Aber ich gebe es zu, Lola war bei uns immer an der Leine, ich hatte auch im freien Feld den Mut nicht, ihn frei laufen zu lassen. Anders wie eine Bekannte von uns, die wir unterwegs trafen: mit Auto und Hund 1km auf einen Parkplatz fahren, Heckklappe auf, Hund herauslassen, eine halbe Stunde im freien Feld bis in den Wald herumtollen (und auch scheissen) lassen und dann wieder ins Auto und zurück. Dass es sowas heute noch gibt? Den einen Kilometer hätte man ja problemlos auch zu Fuss gehen können.

Die Sache mit den Robidog, den grünen Abfallkübeln mit dem Plastiksäckchen, wo der Hundekot entsorgt wird ist schon toll. Erst jetzt merken wir, wie dicht dieses Netz ist und da erstaunt es nicht wirklich, dass schon sehr, sehr wenig Hundekot irgendwo herumliegt. Da muss ich ein Kompliment an die allermeisten Hundebesitzer machen. Aber dafür rege ich mich jetzt wahrscheinlich noch mehr auf, wenn ich irgendwo solchen Kot herumliegen sehe...

Und eines weiss ich nun auch schon: wenn morgen Lola wieder zu seinem Herrchen und Frauchen zurückkehrt, werden wir etwas traurig sein. Aber ganz ehrlich, ich bleibe doch der Katzentyp, auch wenn wir unseren Siux nicht so dressieren können wie einen Hund.


10.1.2019 - Hundemarke... *lach* Hunderasse heißt das, du Marke. (:-))

Beate Müller


11.1.2019 - Und ich dachte, das heisst "Modell" …. ;-))

Thoberman


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